Nachrüstung bestehender Anlagen
H2O Clean kann hinter vorhandenen Sedimentationsanlagen ergänzt werden, wenn weitergehende Anforderungen gelten oder eine zusätzliche Filterstufe für die Betriebserlaubnis erforderlich wird.
H2O System 04 · Substratfiltration
Der nachgeschaltete Filterschacht für zweistufige Regenwasserbehandlungsanlagen – leistungsfähig im Neubau und ideal zur Nachrüstung bestehender Sedimentationsanlagen.
Zweistufiges Behandlungskonzept
H2O Clean kommt grundsätzlich als zweite Behandlungsstufe nach einer Sedimentationsanlage zum Einsatz. In der ersten Stufe wird die partikuläre Fracht weitgehend zurückgehalten. Anschließend behandelt der H2O-Clean-Filterschacht die verbleibenden feinen und gelösten Belastungen.
Die zweistufige Ausführung schützt das Filtersubstrat vor unnötiger Feststoffbelastung. Besonders in Kombination mit H2O LamellaFlow entsteht ein hydraulisch und betrieblich abgestimmtes Gesamtsystem mit hoher Betriebssicherheit und optimierten Wartungszyklen.
Vorteile von H2O Clean
Die vorgeschaltete Sedimentation entlastet die Filterstufe von grober und sedimentierbarer Partikelfracht. Dadurch bleibt die hydraulische Leistungsfähigkeit des Substrats erhalten und die reaktive Filterwirkung kann über die vorgesehene Standzeit gezielt genutzt werden.
Für die Entfernung der im Schlammfang zurückgehaltenen Partikelfracht genügt ein handelsüblicher Saugwagen. Alle relevanten Bereiche bleiben für Inspektion, Reinigung und Substratwechsel zugänglich.
H2O Clean kann hinter vorhandenen Sedimentationsanlagen ergänzt werden, wenn weitergehende Anforderungen gelten oder eine zusätzliche Filterstufe für die Betriebserlaubnis erforderlich wird.
Die leistungsfähige Vorreinigung des Lamellenklärers reduziert die Feststoffbelastung der Filterstufe und schafft ein abgestimmtes zweistufiges Behandlungssystem.
Große Teile der Partikelfracht werden bereits vor dem Filter abgeschieden. Das schützt das Substrat vor vorzeitiger Kolmation und unterstützt lange, planbare Betriebszeiten.
Das H2O-Clean-Substrat ist für den Rückhalt von Kupfer und Zink sowie von Leichtstoffen, Mikroplastik und Mineralölkohlenwasserstoffen ausgelegt.
Die in der Vorstufe gesammelte Partikelfracht kann mit einem handelsüblichen Saugwagen entfernt werden. Die nachgeschaltete Filterstufe bleibt dabei geschützt.
Getrennte Sedimentations- und Filterstufen erlauben eine bedarfsgerechte Wartung der einzelnen Komponenten und erhöhen die Betriebssicherheit des Gesamtsystems.
Technische Einordnung
Bestehende oder geplante Sedimentationsleistung und anfallende Partikelfracht werden erfasst.
Flächen, Abflussbeiwerte, Schadstoffbelastung und erforderlicher Stoffrückhalt werden bewertet.
Schachtgröße, Substratmenge, hydraulische Belastung und Anschlussdimensionen werden festgelegt.
Schlammräumung, Inspektionsintervalle und Substratstandzeit werden als Gesamtkonzept geplant.
Betrieb und Wartung
Das konkrete Intervall richtet sich nach angeschlossener Fläche und örtlichem Verschmutzungsgrad. Bei geeigneten Bedingungen sind längere Intervalle bis maximal fünf Jahre möglich. Die Partikelfracht kann mit einem handelsüblichen Saugwagen entfernt werden; Filterlage und Edelstahllochbleche bleiben für Wartung und Reinigung zugänglich.
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